Für Patienten

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten!

Wir möchten Ihren Aufenthalt im Medizinischen VersorgungsZentrum Radiologie Nuklearmedizin Langenhagen so angenehm wie möglich gestalten.
Um Ihre Untersuchung bzw. Therapie bestmöglich vorzubereiten, stellen wir Ihnen auf dieser Internetseite einige wichtige Informationen rund um Ihren Termin bei uns zur Verfügung.

Bei Fragen zögern Sie bitte nicht, sich an unser kompetentes Praxisteam zu wenden.
Wir sind sehr gern für Sie da!

Wichtige Informationen

Welche Unterlagen benötigen Sie für Ihren Termin bei uns?

  • Ihre Krankenversicherungskarte

  • einen Überweisungsschein von Ihrem behandelnden Arzt

  • Voraufnahmen oder Vorberichte (falls vorhanden)

Welche Vorbereitungen sind zu den Untersuchungen notwendig?

Computertomographie (CT)

Besondere Hinweise:

  • Zur Untersuchung der Bauchorgane (Abdomen-CT) bekommen Sie in der Praxis zur besseren Abgrenzbarkeit des Darmes von allen anderen Strukturen ein wasserlösliches Kontrastmittel zu trinken. Sie müssen nicht nüchtern sein.
  • Bringen Sie bitte möglichst Ihre aktuellen Schilddrüsen- und Nierenwerte mit (außer bei Untersuchungen des Skelettsystems).

Für Diabetiker:

  • Metforminhaltige Medikamente müssen nicht abgesetzt werden.

Kernspintomographie (KST, Magnetresonanztomographie MRT)

Besondere Hinweise:

  • Träger eines Herzschrittmachers, Defibrillators oder anderer elektronischer Implantate sind von der Untersuchung ausgeschlossen. Andere Implantate (Gefäßclips) und Fremdkörper (Metallsplitter) müssen im Einzelfall geklärt werden.
  • Falls bei Ihnen eine Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie) vorliegt, sollten Sie nicht allein und nicht mit dem eigenen Fahrzeug zur Kernspintomographie kommen, da die Untersuchung mit einem Beruhigungsmittel (angstlösend) möglich ist.
    Die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr sind jedoch nach der Untersuchung eingeschränkt.
    Für eine Untersuchung mit einem Beruhigungsmittel ist eine Begleitperson zwingend erforderlich.
  • MR-Mammographie: Bester Zeitpunkt zur Untersuchung ist etwa 7 bis 14 Tage nach Beginn der Regelblutung. Untersuchung nur nach Terminvereinbarung.
    Hinweis: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur in bestimmten Fällen die Kosten für die Untersuchung.
  • MR des Bauchraumes: Nüchternheit 4 Stunden vor der Untersuchung.
  • Bringen Sie bitte möglichst Ihre aktuellen Nierenwerte mit (außer bei Untersuchungen des Skelettsystems).

Mammographie

  • Mammographie: Bester Zeitpunkt zur Untersuchung ist etwa 7 bis 14 Tage nach Beginn der Regelblutung. Bei Tastbefunden oder anderen Auffälligkeiten erfolgt die Mammographie selbstverständlich auch kurzfristig.
  • MR-Mammographie: Bester Zeitpunkt zur Untersuchung ist ebenfalls etwa 7 bis 14 Tage nach Beginn der Regelblutung.
  • Untersuchung nur nach Terminvereinbarung.

Nuklearmedizin

Herz:

  • Herzmuskel-Untersuchung (Myokardszintigraphie): Nüchternheit, kein Kaffee oder Tee. Betablocker 48 Stunden vor der Untersuchung absetzen, in Absprache mit Ihrem Kardiologen.

Nieren:

  • Nieren-Untersuchung: Nehmen Sie bitte vorher ca. 1/2 bis 1 Liter Flüssigkeit zu sich.

Schilddrüse:

  • Schilddrüsen-Untersuchung: Nehmen Sie am Untersuchungstag bitte keine SD-Medikamente ein.

Speicheldrüsen:

  •  Speicheldrüsen-Untersuchung: Absolute Nüchternheit (auch kein Zähneputzen, nicht rauchen).

Röntgen

  • keine Vorbereitung erforderlich

Ultraschall

  • Oberbauch: Nüchternheit
  • Andere Körperregionen: keine Vorbereitung notwendig

Welche Risiken bestehen bei den Untersuchungen?

  • Die bei allen Röntgenuntersuchungen angewandte Strahlendosis verursacht keinerlei spürbare Nebenwirkungen. Auch die in der Nuklearmedizin verabreichte Radioaktivität ist für Patienten und deren Umgebung ohne Nebenwirkungen. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben sind wir verpflichtet, die Strahlendosis so niedrig wie irgend möglich zu halten.
  • Die Magnetfelder und die Hochfrequenzenergie, die in der Kernspintomographie angewandt werden, sind nach heutigem Kenntnisstand ungefährlich. Trotzdem vermeiden wir, außer bei lebensbedrohlichen Erkrankungen, in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft eine kernspintomographische Untersuchung.
  • Nach intravenöser Gabe von jodhaltigen Kontrastmitteln bei Röntgen- oder CT-Untersuchungen sowie von gadoliniumhaltigen und anderen Kontrastmitteln in der Kernspintomographie kann es zu allergischen Reaktionen kommen, die in sehr seltenen Fällen auch sehr schwer bis lebensbedrohlich sein können.

Wie lange dauern die Untersuchungen?

  • Alle Untersuchungen dauern in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten.
  • Ausnahmen sind z. B. die Szintigraphie des Herzmuskels oder der Knochen (Skelettszintigraphie).
    Bei diesen Untersuchungen müssen Sie mit 3 bis 5 Stunden rechnen.
  • Auch eine Computertomographie des Abdomens dauert länger als 30 Minuten, da zur besseren Kontrastierung des Darmes vor der Untersuchung ein Kontrastmittel getrunken wird. Dieses Kontrastmittel muss sich zunächst im Darm verteilen. Sie sollten deshalb bei einer CT-Untersuchung des Bauchraumes einen Zeitraum von mindestens 2 Stunden einplanen.
  • Für Schnittbild-Untersuchungen und szintigraphische Untersuchungen vergeben wir Termine, die wir möglichst einhalten werden. Verzögerungen sind insbesondere durch Notfälle und bei Gerätedefekten im Einzelfall leider nicht auszuschließen. Sie werden über solche Verzögerungen von uns informiert.

Wann erhalten Sie die Aufnahmen, wann erhält Ihr Arzt den Befund?

  • Nach der Untersuchung werden die Aufnahmen auf Papier ausgedruckt und/oder auf CD gebrannt. An einige Ärzte können die Aufnahmen auch digital verschickt werden.
  • Es sieht sich grundsätzlich mindestens ein Arzt/eine Ärztin die Aufnahmen direkt nach Fertigstellung an. Meistens werden Ihnen die Bilder mitgegeben.
  • Ein ausführlicher schriftlicher Befundbericht geht dann zeitnah per Fax, Brief oder sicherer E-Mail an den überweisenden Arzt.
  • Falls komplexe Untersuchungsergebnisse eine ausführliche Betrachtung/Auswertung notwendig machen oder ausgiebige Vergleiche mit Voraufnahmen angefertigt werden müssen, werden Aufnahmen und Befund an den Überweiser gesandt oder können von Ihnen zu einem festen Termin später abgeholt werden. Dies gilt auch, falls einer der auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisierten Partner der Praxis die Bilder zusätzlich sehen soll.

Was müssen Sie nach der Untersuchung beachten?

  • Nach intravenöser Gabe von Kontrastmitteln kann es in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen kommen. Falls nach solchen Untersuchungen bei Ihnen Hautreaktionen (nach CT-Kontrastmittel) oder andere ungewöhnliche Nebenwirkungen auftreten, bitten wir unbedingt um Information, um reagieren zu können und in Zukunft solche Reaktionen für Sie zu vermeiden. Hautreaktionen können nach einer Kontrastmittelgabe bei der CT-Untersuchung in seltenen Fällen bis zu einer Woche nach der Untersuchung auftreten.
  • Das oral getrunkene Kontrastmittel für die Computertomographie des Bauchraumes führt in ganz seltenen Fällen bei manchen Personen zu einer beschleunigten Darmpassage. Stomaträger sollten einen zweiten Beutel mitbringen.

MRT – Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie "funktioniert" Kernspintomographie?

Der Patient wird mit der interessierenden Körperregion in ein starkes Magnetfeld gebracht. Das Magnetfeld wird durch einen großen, meist röhrenartigen Magneten von etwa 1,60 bis 1,80 m Länge erzeugt.

Es gibt auch einige wenige „offene“ Magnete, bei denen die Magnetpole wie zwei große Scheiben einander gegenüberliegen. Magnete mit einem Durchmesser von 70 cm und einer Länge von unter 150 cm werden auch gern als „offener“ Kernspintomograph bezeichnet.

In dem Magnetfeld werden in den Patienten elektromagnetische Wellen eingestrahlt. Kerne (Protonen) werden derart angeregt, dass sie selber Radiowellen abstrahlen. Daraus ergibt sich eine Information über Vorhandensein, Dichte, Konzentration und physikalisch-chemische Eigenschaften ihrer unmittelbaren Umgebung. Die wiederausgesandten (abgestrahlten, „resonierten“) Radiowellen können über große Rechner zu Schnittbildern zusammengesetzt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (KST, MR, MRI, MRT, NMR)?

Die CT ist ein Röntgenverfahren, das heißt die Schnittbilder werden durch die unterschiedliche Schwächung von Röntgenstrahlen in verschiedenen Geweben erzeugt.

Die Kernspintomographie hat nichts mit Röntgen zu tun. Die Schnittbilder werden durch die unterschiedliche Bewegung von Wasserstoffatomen (Protonen, Kernen, H+) in unterschiedlicher molekularer Bindung erzeugt. Das heißt röntgenologisch dichte Strukturen wie z. B. Knochen haben im Kernspin gar kein Signal, da sie kein Wasser enthalten (mehr als 90 % der Protonen im menschlichen Körper sind in Wasser gebunden).

Was sind die Vorteile der Kernspintomographie?

Der enorme Weichgewebskontrast, z. B. zwischen grauer und weißer Hirnsubstanz, lässt fast alle neurologischen Fragestellungen in der Kernspintomographie besser beurteilen als in der Computertomographie.

Fast alle orthopädischen Fragestellungen sind kernspintomographisch besser als computertomographisch beurteilbar. Im Knie z. B. sieht der Knorpel des Meniskus anders aus als der Knorpelüberzug am Oberschenkel- und Unterschenkelknochen. Alle Binnenstrukturen des Gelenkes sind darstellbar.

Das Verfahren funktioniert ohne Röntgenstrahlen und ohne bisher nachgewiesene Schädigung des menschlichen Körpers.

Was sind die Nachteile der Kernspintomographie?

Die Datenerfassung geschieht immer in Zeiträumen von Zehntelsekunden bis Sekunden. Zurzeit sind sich bewegende Körperteile, z. B. durch Atmung, Darmbewegung oder Pulsation, daher noch qualitätsmindernde Faktoren. Die neuen Sequenzen erlauben jedoch auch Untersuchungen des Bauchraums.

Signalverschiebungen an Grenzen zwischen Gewebe und Luft, also vor allem in der Lunge, zerstören die Bildinformation. Deshalb sind kleine Herdbefunde in der Lunge besser computertomographisch nachzuweisen.

Gibt es Risiken der Kernspintomographie?

Zehn Jahre nach Entdeckung der Röntgenstrahlen im Jahre 1896 war bekannt, dass die Strahlung Gewebe schädigt. Heute, mehr als 30 Jahre nach Einführung der Kernspintomographie in die klinische Routine, sind nachhaltige gesundheitliche Schäden nicht bekannt, sodass Untersuchungen – wenn notwendig – auch z. B. in der Schwangerschaft durchgeführt werden können.

Theoretisch gibt es durch die Radiowellen einen Mikrowelleneffekt, das heißt die Körpertemperatur kann sich durch die Anregung der „Kerne“ im Wasser erhöhen.

Das starke Magnetfeld bedeutet eine Gefahr für Patienten mit metallischen Fremdkörpern, z. B. Gefäßclips im Kopf, die sich bewegen könnten, mit der Folge fataler Blutungen. Auch ein Herzschrittmacher würde in einem Magnetfeld seine Funktion einstellen. Zusätzlich ergibt sich durch die Radiowellen ein Aufheizeffekt in den langen Kathetersonden im Herzmuskel, was zu einer Verbrennung und späterer Vernarbung um die Drähte im Herzmuskel führen könnte. Damit droht ein Funktionsverlust des Herzschrittmachers.

Es gibt weitere, theoretisch denkbare Gefahren, die jedoch bisher nicht bestätigt sind. Auf dieser wahrscheinlichen Ungefährlichkeit des Verfahrens beruht u. a. die ständig zunehmende Anwendung bei immer neuen Fragestellungen.

Was bedeutet die Feldstärke (1 Tesla, 1,5 Tesla oder 3 Tesla)?

Die Erdanziehungskraft beträgt 50 Mikro-Tesla, das heißt das Magnetfeld des Tomographen ist zwischen 20.000 und 30.000 Mal stärker als die Erdanziehungskraft.

Ein Magnet an einer Kühlschranktür hat etwa 10 Milli-Tesla, das heißt der Kernspintomograph ist 100- bis 150-fach stärker. Das Magnetfeld ist sehr viel größer und extrem homogen (gleichmäßig). Diese Homogenität ist die wichtigste Voraussetzung für die Bildgebung.

Wie kann ein Magnetfeld zur Schnittbilderzeugung führen?

In jedem Kubikzentimeter (ccm) des menschlichen Körpers gibt es etwa 1029 Wasserstoffatome (Protonen, Kerne). Diese Protonen (Nuclei, das N in NMR) oder „Kerne“ haben zwei Eigenschaften: Zum einen eine positive Ladung und zum anderen einen „Spin“, das heißt eine Rotation um die eigene Achse.

Durch die Ladung funktionieren sie ähnlich wie kleine Stabmagneten und richten sich in einem starken Magnetfeld in einer bestimmten Richtung aus, ähnlich den Eisenspänen aus dem Physik-Unterricht. Zusätzlich haben sie durch ihre torkelnde Bewegung (Präzession) um die eigene Achse eine Eigenschaft, die man „anregen“ kann. Die Torkelbewegung hängt von der Stärke des Magnetfeldes ab. In einem 1 Tesla-Magneten rotieren die Protonen mit einer Frequenz von 42 MHz (42.000.000-mal pro Sekunde) um die eigene Achse, bei einem 1,5 Tesla-Magneten mit einer Frequenz von 63 MHz (63.000.000-mal pro Sekunde).

Die Protonen werden in der Frequenz ihres „Spin“ angestoßen und aus ihrer Ausrichtung im starken Magnetfeld in eine Querausrichtung ihrer Rotationsbewegung umgelenkt. Sie sind quasi aus ihrer Bahn herausgeworfen und brauchen einen bestimmten Zeitraum, um wieder in die ursprüngliche Torkelbewegung um die Hauptachse des Magneten zurückzukehren. Abhängig davon, wie diese Protonen gebunden sind, ob in Wasser, in Eiweiß oder in Fett, haben sie verschiedene physikalische Eigenschaften bzw. sie brauchen verschiedene Zeiten, um wieder in ihre ursprüngliche Ausrichtung zurückzukehren („Relaxation“). Diesen Zeitraum kann man messen und zur Bildgebung verwenden.

Wie wird ein so homogenes Magnetfeld von dieser enormen Stärke und 50 cm Größe erzeugt?

Das Gerät hat eine elektromagnetische Spule (wie in jedem Radio, nur größer), in der die Elektronen ohne Reibungswärme fließen müssen. Diese „Supraleitung“ ist nur nahe des absoluten Nullpunktes möglich (minus 273 Grad Celsius). Die niedrige Temperatur wird durch Kühlung mit flüssigem Helium erreicht. Das Helium muss regelmäßig aufgefüllt werden. Die Heliumkühlung ist verantwortlich für einen Teil der enormen Betriebskosten. Das gleichmäßige Zischen der Maschine, das man hört, wenn man in den Raum mit dem Gerät hineinkommt, ist die Kältepumpe, eine Art Kühlschrank und enormer „Stromfresser“.

Wie wird aus den unterschiedlichen Messungen des Magnetfeldes ein anatomisches Schnittbild?

Die weitaus meisten „Kerne“ (Protonen, Wasserstoffatome, H+) in jedem von uns sind in Wasser gebunden. Eine große Anzahl ist aber auch in Eiweiß und in Fett gebunden. In Abhängigkeit von der Art der Bindung an die Umgebung brauchen die Kerne unterschiedlich lange Zeit nach dem „Schlag“ durch die Radiowelle, bis sie wieder so „spinnen“ wie vor dem „Schlag“. Das bedeutet, dass Kerne in Wasser, Fett oder Eiweiß unterschiedliche Signale aussenden, die dem Computer etwas über die Zusammensetzung des Gewebes sagen. Abhängig davon, wie die Radiowellen eingestrahlt werden und wann die Signale wieder gemessen werden, kann z. B. Wasser weiß oder grau oder schwarz dargestellt werden.

Warum erfordern MRT-Anlagen spezielle Räume?

Aufgrund des starken Magnetfeldes eines Kernspintomographen kann die Anlage nicht beliebig aufgestellt werden. Das Magnetfeld wirkt über die Anlage hinaus. Es kann Metallgegenstände anziehen und mechanische und elektrische Geräte wie z. B. Computer, Monitore, Schrittmacher und Röntgengeräte stören. Deshalb muss um den Kernspintomographen ein Sicherheitsabstand definiert werden, in dem Schrittmacherpatienten nicht verkehren dürfen. Wenn diese Sicherheitszone nicht eingehalten werden kann, ist eine besondere Abschirmung des Magneten (z. B. mit Eisen) notwendig.

Zusätzlich muss eine Abschirmung vor starken Radiowellen aus der Atmosphäre erfolgen. Um Störungen der MR-Anlage durch diese Radiowellen zu verhindern, wird das gesamte System durch einen Faraday’schen Käfig aus Kupfer abgeschirmt. Neben Radiosendern sind aber auch große Metallgegenstände, insbesondere wenn sie sich bewegen (Aufzüge und Autos), Störfaktoren.

Umgekehrt können auch die von der Maschine selbst erzeugten Radiowellen andere externe Radiosender stören.

Patienteninformationen

Computertomographie

  • Computertomographische Untersuchungen werden am Hauptsitz unserer Praxis in Langenhagen grundsätzlich nur nach Terminabsprache zu festgelegten Zeitpunkten durchgeführt.
  • Lediglich Notfälle werden kurzfristig zwischen den regulär vergebenen Terminen eingeschoben.

Prinzip der Spiral-Computertomographie und Mehrschicht-Spiral-CT

Die Computertomographie (CT) ist ein Röntgenverfahren. Ein Röntgenstrahl oder ein Röntgenstrahlenfächer umkreist den Patienten. Ein Teil der Strahlung wird im Patienten absorbiert, die durch den Patienten durchtretende Strahlung wird auf einem Kranz von Detektoren, die rund um den Patienten angeordnet sind, registriert und in einem komplizierten Rechenverfahren in ein Schnittbild umgesetzt.

Bei der Spiral-CT  umkreist der Röntgenstrahl kontinuierlich den Patienten, während der Patient durch den Detektorkranz hindurch bewegt wird. Aus dem spiralförmigen kontinuierlichen Datensatz (Volumen) können Schnittbilder berechnet werden.

Die bisher gebräuchlichen Spiral-Computertomographen strahlten in einer Rotationsbewegung einen Detektorkranz mit mehr als 1000 Detektoren an, aus dem spiralförmig erzeugten Datensatz konnten Bilder rekonstruiert werden. Bei der neueren Generation der Mehrschicht-Spiral-Computertomographie (Multislice computed tomography (MSCT)) werden 6, 16, 64 oder mehr Detektorkränze gleichzeitig vom Strahlenbündel erfasst.

Daraus ergeben sich wesentliche Vorteile gegenüber der konventionellen Spiral-Computertomographie:

1. Sehr hohe isotrope Ortsauflösung, das bedeutet, dass die Bilder in jeder beliebigen Ebene ohne Informationsverlust rekonstruiert werden können.
2. Spezifische Möglichkeiten der Dosisreduktion.
3. Sehr hohe Ortsauflösung, daher Möglichkeit der Abklärung auch sehr kleiner Prozesse (unter 0,5 mm) bei spezifischer Fragestellung.
4. Alternativ zur extrem hohen Ortsauflösung, Untersuchung von sehr großen Volumina in sehr kurzen Zeiteinheiten (z. B. gesamter Hals, Thorax und gesamtes Abdomen und Becken in einer einzigen Kontrastmittel-Injektionsphase).
5. Möglichkeit der Nachverarbeitung zur 3D-Darstellung von Gefäßen oder Knochen.

Wir haben in unserer Praxis in Langenhagen zwei dieser modernen Mehrschicht-Spiral-CT-Scanner der Firma Siemens installiert.

Kernspintomographie

  • Kernspintomographische Untersuchungen bieten wir am Hauptsitz unserer Praxis in Langenhagen, im Agnes-Karll-Krankenhaus in Laatzen und in der Lister Straße, Hannover an.
  • Grundsätzlich müssen Termine vereinbart werden.
  • Notfälle werden zusätzlich kurzfristig untersucht.
  • Stationäre Patienten aus Hannoverschen Krankenhäusern und Krankenhäusern der Region Hannover werden bevorzugt untersucht, in der Regel am selben oder folgenden Arbeitstag.

Ausgeschlossen von der Kernspintomographie sind:
– Extremitätenprothesen (im Magnetraum)
– Herzschrittmacher
– Langzeit-EKG/Blutdruckmessgeräte
– Medikamentenpumpen, die nicht kernspintauglich sind
– Neurostimulatoren, batteriebetriebene Geräteimplantate
– unbekannte intrakranielle Gefäßclips
– unbekannte Ohrimplantate

Nur nach Abklärung mit dem Arzt:
– mechanische Herzklappen
– Splitter- und Schussverletzungen

Mammographie

  • Mammographien bieten wir am Hauptsitz unserer Praxis in Langenhagen an.
  • Das Verfahren wird in strahlensparender digitaler Technik durchgeführt.
  • Wir bitten Sie möglichst um vorherige Terminvereinbarung.
  • Bei Notfällen (z. B. plötzlicher Tastbefund) untersuchen wir Sie auch ohne vorherige Anmeldung.
  • Der beste Zeitpunkt für eine Untersuchung ist etwa 7 bis 14 Tage nach Beginn der Regelblutung.
  • Bei Tastbefunden oder anderen Auffälligkeiten erfolgt die Mammographie natürlich kurzfristig.
  • MR-Mammographien führen wir ebenfalls am Hauptsitz unserer Praxis in Langenhagen durch.
  • Die Kosten werden nur bei bestimmten Fragestellungen (gesicherter Tumor oder Lymphknotenmetastasen) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
  • Bei allen anderen Fragestellungen sind die Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) selbst zu tragen.
  • Bester Zeitpunkt für die Untersuchung ist ebenfalls etwa 7 bis 14 Tage nach Beginn der Regelblutung.
  • Untersuchung nur nach Terminvereinbarung.

Röntgen

  • Sämtliche Röntgenuntersuchungen bieten wir am Hauptsitz unserer Praxis in Langenhagen an.
  • Alle Verfahren werden in strahlensparender digitaler Technik durchgeführt.
  • Eine Terminabsprache für Röntgenaufnahmen ist sinnvoll, Termine sind kurzfristig möglich.
  • Notfälle werden ohne Terminvereinbarung untersucht.
  • Durchleuchtungsuntersuchungen führen wir nicht durch.

Ultraschall

  • Ultraschall-Untersuchungen führen wir am Hauptsitz unserer Praxis in Langenhagen durch.
  • Für Untersuchungen des Oberbauches sollten Sie nüchtern sein, eine vorherige Terminvereinbarung ist in jedem Fall sinnvoll.
  • Die Mamma-Sonographie wird in der Regel direkt nach der Mammographie durchgeführt.

CT-gesteuerte Injektion an der Wirbelsäule, Facettenblockade

  • CT-gesteuerte Injektionen führen wir am Hauptsitz unserer Praxis in Langenhagen durch.
  • Zur Planung einer Therapie muss eine aktuelle Kernspin- oder Computertomographie vorliegen.
  • Eine Terminvereinbarung und ein vorheriges Aufklärungsgespräch sind erforderlich.

Nuklearmedizin

  • Nuklearmedizinische Untersuchungen werden grundsätzlich nach Terminvergabe am Hauptsitz unserer Praxis in Langenhagen durchgeführt.
  • In der Schilddrüsensprechstunde kann neben der Diagnostik auch die Therapie der Schilddrüsenerkrankungen eingeleitet und geführt werden – je nach Absprache mit dem/der Zuweiser/in.
  • Alle relevanten nuklearmedizinischen Organuntersuchungen wie z. B. Knochen-, Herz- und Nierenszintigraphie, daneben u. a. Lungen- und Leberuntersuchungen, werden mit modernsten Geräten durchgeführt.

Positronen-Emissions-Tomographie (PET-CT)

  • Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) bieten wir als PET-CT (in Kombination mit der Computertomographie) seit 2008 in unseren ausgelagerten Praxisräumen an.
    Wir nutzen die Räume und Geräte der:

Praxis für PET-CT
Dres. med. Wildfang, Warszawski-Baumann, Hamann und Kollegen
Rundestraße 10
30161 Hannover (am ZOB)
Telefon 0511-22060450
www.petct-hannover.de

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

Sämtliche Leistungen unserer radiologisch-nuklearmedizinischen Praxis dürfen wir bei gesetzlich Versicherten ausschließlich auf Überweisung erbringen.
Dies gilt nicht für Privatversicherte bzw. IGeL-Leistungen (individuelle Gesundheitsleistung).

Individuelle Gesundheitsleistungen sind Leistungen, die medizinisch sinnvoll sein können, aber nicht zwingend notwendig sind. Solche Leistungen müssen von Patienten selbst bezahlt werden.

Bei Interesse an unseren IGeL-Leistungen sprechen Sie bitte unser Praxisteam an.
 Wir helfen Ihnen gern weiter und beraten Sie ausführlich.

Barrierefreiheit

Nachstehend erhalten Sie Informationen zur Barrierefreiheit im Medizinischen VersorgungsZentrum Radiologie Nuklearmedizin Langenhagen.

Kommunikation mit der Praxis:

Kontaktaufnahme mit der Praxis und Terminvereinbarung
(für hörgeschädigte Menschen)
– per Fax möglich
– per E-Mail möglich
– per SMS nicht möglich

Gebärdensprache
– nicht verfügbar

Praxisräume:

Haus-/Eingangstür
– manuell zu öffnende Tür

Gegensprechanlage
– nicht verfügbar

Eingang sowie Zugang zu Empfang,
Wartezimmer und Behandlungsräumen
– Praxisräume stufenlos
– im Treppenhaus Handläufe einseitig vorhanden

Aufzug vorhanden
– für Rollstuhl und Trage geeignet

Türbreiten
– für Rollstuhl geeignet

Behandlungsliegen
– teils höhenverstellbar (sonst ca. 70 cm)

WC:

bedingt barrierefreies WC vorhanden:
– für Rollstuhlfahrer links und/oder rechts anfahrbar
– Türen öffnen nach außen, Türbreite mindestens 70 cm
– Notruf vorhanden

Parkplatz:

Behindertenparkplatz vorhanden
– in der Tiefgarage und vor dem Gebäude
– Breite mindestens 3,50 m
– Bordsteine abgesenkt

Parkplätze für Besucher der Praxis
– ausreichend in der Tiefgarage (kostenpflichtig) und vor dem Gebäude (Parkscheibe) sowie im Parkhaus des CCL vorhanden